Alchemie und Dichtung. Grenzerkundungen zwischen Literatur und Wissenschaft in der Lyrik der Moderne und der Gegenwart

Bosco, Carmela Lorella
2020

978-3-8498-1284-3
Der vorliegende Aufsatz wird besonders auf zwei Konzepte alchemischer Sprachauffassung fokussieren, die die poetologische Reflexion über das transmutatorische Potential der Dichtung näher – obwohl mit einer chronologischen Abweichung von beinah einem Jahrhundert – veranschaulichen: auf Hugo Balls dadaistische Lautpoesie und auf Steffen Popps 2017 erschienenen, nach dem Periodensystem der Elemente genannten Gedichtband 118. Die damit entstehende Spannbreite ermöglicht es, Aspekte, Veränderungen und Probleme, die mit einem alchemischen Umgang mit der dichterischen Sprache verbunden sind, zu erläutern. Sie zeigt nicht zuletzt, wie Lyrik als Möglichkeit einer „anderen“ Herangehensweise an die Phänomene gewertet wird, wie sie sich mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt, sich als Form imaginativen Denkens positioniert. Ungeachtet ihrer Unterschiede stimmen Balls und Popps Konzepte in einem Punkt überein – in der Überzeugung nämlich, dass Lyrik wegen ihrer imaginativen Fähigkeit auch Wissen und Grenzerkundung sei.
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