Fremde und Heimat in Arnold Zweigs Roman "De Vriendt kehrt heim“

Bosco, Carmela Lorella
2019

978-3-7720-8642-7
Der vorliegende Beitrag setzt sich mit dem zwischen Fremde und Heimat verorteten Jerusalem-Bild in Arnold Zweigs Roman “De Vriendt kehrt heim” auseinander. Er zeigt, wie De Vriendts Positionierung zwischen Juden, Arabern und Engländern, Orient und Okzident mithilfe binärer Kategorien nicht beizukommen ist. Die Ambivalenz des Helden überträgt sich auf die Schilderung der Stadt Jerusalem, die Fremde und Zugehörigkeit zugleich verkörpert. Die hier evozierte Heimat kann sowohl mit Jerusalem als auch mit Damaschek gleichgesetzt werden. Jerusalem erscheint als hybrider Ort eines Diskurses von Ursprung und Verschiebung, in dem nationale, ethnische, kulturelle, religiöse und nicht zuletzt geschlechtliche Kodierungen hinterfragt werden.
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